loading
SEO Texter und SEO Texte – die Suche ist zu Ende.

SEO Texter und SEO Texte – die Suche ist zu Ende.

Immer wieder lesen wir in diversen Marketing Gruppen, dass Unternehmen und Agenturen auf der Suche nach einem SEO Texter sind bzw. gute SEO Texte benötigen. Hier gleich eine gute Nachricht: die Suche ist zu Ende. Und jetzt lest ihr, warum das so ist.

Außerdem erfahrt ihr, wie wir es bei einem unserer SEO Cases von 4.000 organischen Zugriffen auf mittlerweile 90.000 geschafft haben. Das Ziel dieses Textes: Dass ihr am Ende nicht mehr an SEO Texte glaubt.

Worauf es bei SEO Texten wirklich ankommt

Eines gleich mal vorweg. Es gibt keine SEO Texte. SEO Texte, die wie durch Zauberhand von Google vorgereiht werden, sind ein Mythos. Es gibt auch kein Ranking. Vergesst das Ranking! Der schlechteste Text, ohne Struktur und Ziel kann in zu einem gewissen Zeitpunkt, für gewisse User an einem bestimmten Ort „vorgereiht“ werden. Im Gegensatz dazu können die besten Texte auf zu langsamen Seiten komplett untergehen.

Die Suche nach „SEO Texter“ ist also obsolet.

SEO ist holistisch zu sehen.

Wer Texte für Suchmaschinen schreibt, hat SEO nie geliebt – äh verstanden. Es geht immer um die User und deren Search Intent, also das Ziel und den Grund für deren Suche. Dieser muss befriedigt werden. Hierbei soll SEO helfen. Suchmaschinenoptimierung ist ein holistisches Prinzip. Es ist ein Zusammenspiel aus drei wesentlichen Faktoren, die optimal ineinander greifen müssen:

  1. Technik
  2. Content
  3. Marketing

Technik:

Die Seite muss vor allem eines sein: schnell. Außerdem geht es um eine gute Userführung. Nur wenn sich User wohl fühlen. Ist die Seite zu langsam, schickt Google keinen Traffic hin. Ist die Seite schnell, aber schlecht strukturiert und UI sowie UX wenig zufriedenstellend, bouncen die User, was ein negatives Signal für Google darstellt. Passiert dies öfters, wird Google weniger Traffic auf diese Seite leiten.

4 SEO Tests, die ihr euch merken müsst! Die besten Performance Tests (und die einzigen, die man wirklich benötigt) sind:

  1. Google Pagespeed Insights
  2. Fetch as Google Test (in der Search Console)
  3. Javascript off
  4. Mobile friendly test

Content:

In Sachen Content geht es vor allem um Diversität. Texte, Bilder, strukturgebende Elemente wie Listen und Tabellen sowie ein userfreundlicher Aufbau sind entscheidend. Alles andere ist reine Verkaufspropaganda. An dieser Stelle gleich noch eine gute Nachricht für alle Agenturen und Unternehmen: User lesen nicht mehr. Gerade weil mittlerweile knapp 70 % aller Erstzugriffe auf Websites über das Mobiltelefon stattfinden, ist es entscheidend, Texte kurz zu halten und auf das Wesentliche zu reduzieren. Tabellen und Listen helfen Usern, den Inhalt schneller zu verarbeiten. Und je glücklicher der User, desto besser die Brand Experience. Je besser die Brand Experience desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass er eine eurer Seiten noch einmal besucht. Kurz: je glücklicher die User – desto glücklicher Google.

Für Texter heißt dies: Sie sollten sich immer vor dem Schreiben überlegen, welche Frage dem User beantwortet werden soll. Danach sollte sich der Text richten.

Marketing:

Auch der Impact von Marketing und Werbemaßnahmen sind nicht zu verachten. Auch das hat mit der Brand Experience zu tun. Bestes Beispiel: Amazon. Amazon ist per se suchmaschinenunfreundlich. Aber: die Brand dahinter ist so stark, dass Leute aktiv nach Suchbegriffen in Kombination mit der Brand suchen. Die so genannte “branded search” ist einer der stärksten Indikatoren für Google, dass die geklickte Seite hohe Relevanz für das gesuchte Thema oder Produkt aufweist.

Das hat einen relativ einfachen Grund: die Search Experience. Diese beschreibt das Zusammenspiel aus dem vom User erwarteten Suchergebnis und dessen spätere Verhalten.

Ein Beispiel: Ich benötige dringend ein neues Ladegerät für mein Smartphone. Ich google danach und erwarte mir ein Amazon Ergebnis, um dieses möglichst schnell zu bestellen. Sollte nun aber kein Amazon Ergebnis aufscheinen, muss ich eine erneute Suche starten. Ein negatives Sucherlebnis. Und genau das will Google verhindern.

Google ist also auf der Suche nach den relevantesten Ergebnissen für den jeweiligen „Sucher“. Hierbei spielen mehrere Faktoren eine Rolle:

Unter anderem:

  • Search History des Users
  • Geografische Daten
  • Internet Verbindung und Geschwindigkeit
  • Brand
  • Etc.

Ist eine Brand durch deren Marketing sowie Werbe-Maßnahmen gestärkt, hat dies auch Auswirkungen auf die Google Ergebnisse. Wie groß dieser Impact ist, kann aber nicht abgeschätzt werden. Alle Maßnahmen, die auf die Stärkung einer Marke einzahlen, führen zu mehr Relevanz.

Das alles führt übrigens dazu, dass es kein Ranking gibt. 

Fazit: Worauf es bei SEO wirklich ankommt

Suschmaschinenoptimierung ist eine Entscheidung. Ein Mindset, aus dem sich viele Tasks ableiten. Dabei ist SEO immer in seiner Gesamtheit zu betrachten.

Wichtig sind:

  1. Eine suchmaschinenoptimierte, schnelle sowie userfreundliche Website,
  2. eine gute Content-Struktur
  3. sowie gutes Marketing.

Branded vs. Unbranded Search

Marken werden für deren Namen eigentlich immer gefunden werden. Das hat aber nichts mit SEO zu tun. Man muss schon wirklich viel falsch machen, um nicht mal für den eigenen Namen aufzuscheinen. Interessant sind die unbranded Suchzugriffe. Also Zugriffe, die nichts mit der Marke oder Personen im Unternehmen zu tun haben.

Wie so etwas funktionieren kann, zeigt unser everbill case.

Wie wir SEO betreiben – das everbill Magazin

Als wir 2011 anfingen, Suchmaschinenoptimierung anzubieten, ging es noch darum, Keywords zu verstecken und Google „auszutricksen“. Dass dieses System auf lange Sicht, keinen Erfolg bringt, wussten wir. Ein neues Konzept musste her.

Für unsere Unternehmensverwaltungssoftware everbill wollten wir für alle relevanten Suchbegriffe rund um das Thema “Rechnung schreiben“, “Mahnungen schreiben” etc. aufscheinen. Ziel war es, unsere Brand als Knowledge Base für KMU und EPU zu etablieren. Hierfür gründeten wir das everbill Magazin, mit dem wir innerhalb eines Jahres von 4.000 organischen Zugriffen auf knapp 90.000 relevante, organische Zugriffe monatlich kamen.

Phase 1: Workshop

Gemeinsam mit Franz Enzenhofer von Fullstackoptimization haben wir in einem intensiven Workshop die gesamte Struktur der Software sowie die einzelnen Funktionalitäten beleuchtet. Dann ging es darum, Ziele zu definieren. Hierfür haben wir Zielgruppen ausgearbeitet, Ressourcen geplant und unsere eigenen Strukturen sowie Abläufe definiert.  Wer schreibt Artikel? Wie oft? Wie muss ein Artikel aufgebaut sein? Wie muss die Seite technisch aufgebaut sein? Was Franz sagte, wurde gemacht. 

Am Ende hatten alle Mitarbeiter eine Vision vom everbill Magazin sowie klare Vorgaben. Das Projekt SEO konnte beginnen.

Phase 2: Prozesse einhalten.

Insgesamt haben drei Mitarbeiter permanent Content erstellt, ein Grafiker war für Bilder und Layouts zuständig und ein Dev hat die technische Umsetzung durchgeführt. Alles wurde dem Ziel untergeordnet, an einem bestimmten Tag mit 50 Artikeln online zu gehen. Warum genau 50? Weil nicht mehr machen konnten.

Darüber hinaus wurde ein Redaktionsplan definiert, dem eine intensive, zielgruppenorientierte Keyword-Analyse zugrunde lag. Wir wussten, was die Leser suchen, jetzt mussten wir nur noch zum Ziel werden.

Phase 3: Reporting und erste Erfolge.

Es hat gar nicht lange gedauert, bis wir die ersten Ergebnisse sehen konnten. Was – zugegebener Maßen – aber auch nicht wirklich schwer ist, wenn man praktisch bei Null anfängt.

SEO hat aber den großen Vorteil, dass man bei steter Kontrolle, Adaption und dem Verfassen von relevantem Content auch einen stetigen Anstieg bei Zugriffszahlen erzielen kann. Einen solchen verzeichnen wir. Natürlich gibt es Durchhänger wie Weihnachten oder das bekannte Sommerloch, aber prinzipiell ist die Tendenz immer noch steigend.

Der SEO Erfolg von everbill hält an

Mittlerweile ist everbill übrigens ein eigenes Unternehmen. Das everbill Magazin wird immer noch betrieben und misst mittlerweile knapp 90.000 organische Zugriffe im Monat. Alles für relevante Keywords.

Mittlerweile wird nur noch einmal in der Woche ein Text veröffentlicht. Die vorhandenen Artikel aber laufend von einem eigenen Mitarbeiter überprüft und upgedatet.